Inside Interactive Story Telling – Prof. Dr. Michael Bhatty

BILDDDD

Prof. Dr. Michael Bhatty war dem MiniPosium ‚Digital Spaces’ in Hamburg per Videochat aus München zugeschaltet. In seinem 30-minütigen Vortrag ‚Inside Interactive Story Telling’ führte uns der an der MHMK in München Lehrende in die Welt des Games, speziell im Bezug zur Geschichtenerzählung, ein.

MHMJ München

Die Leitfrage des Interactive Story Telling ist: Warum werden Geschichten erzählt? Rollenspiele basieren auf Handlungen und Geschichten. Gemeinsamen Geschichten.

Bhatty führt in seinem Beispiel Moral und Konzept zusammen – eine glaubbare Welt soll im Game erschaffen werden. Primär gibt es einen Helden und eine Handlung. Zwischen diesen beiden primären Gameinhalten, dem Akteur, dem Helden oder der Figur und der Handlung bzw. Geschichte muss ein Konflikt herrschen. Dieser wird gebraucht, damit die Geschichte weiter gehen kann. Dies führt dazu, dass die Story des Games, der wichtigste Bestandteil des Spieles ist.

An dieser Stelle wird unterschieden: welche Konflikte herrschen innerhalb der Geschichte? – Diese Frage führt zur Entscheidung des Spielers, ob das Game spielbar ist und wie gut das Spiel und die Handlung sind.

Am Beispiel eines Tetrisähnlichen Games, in dem Figuren, Menschen oder näher: Kinder, Männer und Frauen in eine Grube mit Gas geworfen werden – Ziel ist es, die Figuren aus der Grube zu retten. Deutlich ist, dass ein Konflikt herrscht und der Held der Gamer selbst ist. Ob das Game moralisch spielbar ist, ist die andere Frage.

Die Story ist der wichtigste Bestandteil des Games.

Bhattys Vortrag bei dem MiniPosium zeigte uns, dass echte Interaktivität im Game nicht nur teuer ist (Komplexität, Größe, Breite der Handlung), sondern auch Konflikte mit realistischen Optionen benötigt werden. Tetrisähnliche Massenmord Games zählen sicherlich nicht zu den moralisch 100% vertretbaren Games, aber solche Beispiele machen deutlich, dass ein Game ohne Konflikte nicht funktioniert.

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